Veganismus – Die gesündeste Ernährung für Mensch & Klima?

„Veganism is not a ’sacrifice‘. It is a joy.“ – Gary L. Francione


Hallo liebe Leute! Welcome to RENEWS! #renews

Schön, dass genau Du heute auf diesem Blog gelandet bist. Normalerweise geht es hier in erster Linie um Erneuerbare Energien. Besonders im Fokus steht dabei, was diese beitragen können, um die kollektive Zukunft auf dem schönen Planeten Erde zu sichern. All das, um dem Hauptgegner Klimawandel Einhalt zu gebieten. Die Erneuerbaren Energien, ohne schädliche Treibhausgas-Emissionen sind unser Ticket zum Glück. Nun müssen wir es nur noch nutzen.


An diesem wunderbaren Montag steht nun aber ein anderes Thema auf dem Programm. Es hat zwar nicht mit Erneuerbarer Energie zu tun, ist aber für unseren Planeten von ähnlich großer Wichtigkeit. Heute geht es um den plant-based Lifestyle. Das Leben auf der Basis von Pflanzen. Genau: Heute geht es um Veganismus. Diese rein pflanzliche Ernährungs- und/oder Lebensweise wird heute aus RENEWS-Sicht analysiert. Das bedeutet vor Allem im Hinblick auf: Einfluss auf Mensch & Klima – Zukunftsfähigkeit – Nachhaltigkeit & Umweltschutz #gogreen

Warum eine vegane Ernährung die gesündeste Ernährung für Mensch und Klima sein könnte & weshalb vegan werden den größtmöglichen, individuellen Beitrag zu Klimaschutz leistet, erfährst Du heute in: PLANT BASED LIFESTYLE – Veganismus – Die gesündeste Ernährung für Mensch & Klima?


PLANT BASED LIFESTYLE

Immer wenn es um Fragen in Bezug auf die Ernährung geht, besteht reger Meinungsaustausch. Ein jeder Mensch muss sich ja schließlich ernähren. Sonst ist er nicht sonderlich lange Mensch. Jede einzelne Person ist auf persönlicher Ebene direkt mit dem Thema Ernährung verbunden. Somit ist auch klar, dass die Meinungen in Bezug auf Ernährung zahlreiche Ausprägungen kennen.

Alle Menschen die sich ernähren (also Alle) haben eine eigene Meinung. Stark herunter gebrochen, sieht diese Meinung meist wie folgt aus: „Meine Ernährung ist die Richtige. Ich esse, wie ich esse & lebe noch. Also muss das richtig sein.“


Sobald zwei Meinungen über Ernährung aufeinander treffen, entsteht Reibung. (Außer natürlich diese beiden Meinung stimmen zufällig überein). Da die Informationen rund um Ernährung in Zeiten des Internet in Hülle & Fülle vorliegen, kann jede Partei die eigene Ernährungsweise durch eine schnelle Google-Suchanfrage mit passenden ‚Fakten‘ (der Wahrheitsgrad sei einmal dahin gestellt) belegen.

Solche Diskussionen enden selten gut. Die Teilnehmer fühlen sich durch den sehr persönlichen Bezug oft angegriffen, beleidigt oder verletzt. Die Ernährung ist einfach ein Thema mit hohem persönlichen Involvement. Zusammenfassend kann man also sagen, dass Einstellungen zur Ernährung von starkem Idealismus geprägt sind.


Wenn es also heute um eine konsequente, rein pflanzliche Ernährung geht, muss sich niemand angegriffen fühlen. Eine weitere Alternative im Kosmos der Ernährungsformen wird aufgezeigt und mit (wissenschaftlichen) Fakten hinterlegt. Das Thema bleibt trotzdem so diskutabel wie es ist.

Deshalb unsere Bitte an Dich: Versuche heute einfach mal mit Neutralität an die Sache heranzugehen. Lies diesen Bericht, ganz einfach wie einen schönen Aufsatz. Mit Interesse aber doch dem nötigen, neutralen Gemüt. Überprüfe die Fakten für dich selbst und entscheide dich bewusst, was du mit dem Wissen anfangen möchtest. Niemand soll hier für die eigene Ernährungsform verurteilt werden.


Bevor wir ins Thema eintauchen, noch ein Tipp: Behalte Dir während des Lesens doch folgende Fragen im Kopf: Was wird aus meinen Nachfahren, wenn der Klimawandel weiter voranschreitet? – – – Wie wichtig ist mir mein persönlicher Genuss? – – – Wie werden meine Enkel über die Massentierhaltung denken? – – – Wie stelle ich mir die Zukunft auf der Erde vor?


Das Problem am Fleischkonsum

So gut es auch schmecken mag, Fleisch hat aus nicht rein hedonistischer Sicht (altgriech. für ‚Gönnung‘) doch viele Nachteile. Die Gründe für Fleischkonsum sind sehr begrenzt. Zudem ist alles in allem die Ernährung durch Fleisch, die Energie-aufwändigste und gleichzeitig ineffizienteste Ernährungsweise die es gibt. Doch Wieso?


Zuerst einmal ist da der enorme Platzbedarf, den Tiere nun eben benötigen. So eine Kuh hat einfach ihre Größe und will irgendwo unterkommen, gemolken & geschlachtet werden. Der Flächenverbrauch steigt dann durch die zunehmende Zahl an gehaltenen Tieren in enorme Größenordnungen. So eine Kuh kommt selten allein. Und wenn man dann erstmal einen Blick auf all die Hühnchen wirft….

Als nächstes braucht jedes Tier natürlich sein Futter. Ohne das läuft genauso wie bei uns Menschen einfach nichts. Außerdem soll ja letztendlich Fleisch produziert werden. Und Fleisch (Körpermasse) entsteht halt eben nur durch die Aufnahme von Nährstoffen (in rauen Mengen). Das Futter muss natürlich irgendwo herkommen. Es braucht Felder für Getreide und Plantagen für Soja-Anbau (1a Proteinfutter). Der Bedarf an Fläche wächst immer weiter…


Da bei uns in Deutschland inzwischen Flächenknappheit herrscht, wird dieser Flächenbedarf in andere Länder verlagert. Entwicklungsländer in Afrika oder auch das Amazonas-Gebiet sind hierbei die schlimmsten Formen der Auslagerung. Über 60% der oft illegal gerodeten Gebiete im Amazonas werden heute für Rinderhaltung genutzt (Greenpeace). Brasilien ist inzwischen der weltweit größte Exporteur an Rindfleisch. Auch der Platz für neue Futtermittel wird in Südamerika geschaffen. Vor allem Soja-Anbau steht hoch im Kurs. Der weltweit gefragte Proteinlieferant trägt weiter zur Zerstörung des Regenwaldes bei. In Deutschland genutztes Kraftfutter stammt zu über 80% aus Südamerika! (Abenteuer-Regenwald)


[Schonmal vorweg: Das Argument, dass für pflanzliche Produkte auch Soja genutzt wird, hat schon seit Längerem seine Gültigkeit verloren. Lediglich 2% der weltweiten Sojaproduktion gehen in die Erzeugung von Tofu, Pflanzenmilch und anderen Ersatzprodukten. Der hier benötigte Sojaanteil kommt zudem meist von europäischen Äckern (Abenteuer-Regenwald).]


Dann wäre da noch der Wasserverbrauch. Und der ist immens: Ein einziges Kilogramm Rindfleisch zu produzieren verbraucht über 15.000 (ja, fünfzehntausend) Liter an Frischwasser (UNESCO-IHE). Das kommt nicht davon, dass das Rind einfach extremen Durst hat. Der Wasserverbrauch entsteht vor allem durch die sehr Ressourcen-aufwändige Ernährung. All das Pflanzenfutter braucht zum Wachsen nun mal Wasser. Auch wenn es in unseren Breiten bisher kaum merklich ist, sauberes Trinkwasser ist ein knappes Gut. Durch intensive Tierhaltung dieses wertvolle Gut so verschwenderisch zu nutzen, erscheint äußerst unmoralisch.


Noch einmal auf den Punkt gebracht: Man spart mehr Wasser, indem man ein 500 Gramm Steak nicht isst, als dadurch, ein ganzes Jahr nicht zu duschen (Fuereinebesserewelt).


Doch das war immer noch nicht Alles. Ein Tier produziert während seines Lebens eine gehörige Menge an Treibhausgasen. Vor allem durch Kühe ausgestoßenes Methan (21x so klimawirksam wie CO2) stellen ein großes Problem dar. Laut Statistiken aus dem Jahr 2006, wird die Tierhaltung für 18% des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich gemacht (UNO: FAO). Das ist mehr als der gesamte, weltweite Möbilitätssektor pro Jahr verursacht. Und seit 2006 ist der weltweite Fleischverbrauch weiter gestiegen!


So sieht der Ressourcenverbrauch für ein Kilo Rindfleisch aus. 22kg CO2 werden übrigens auch bei einer Busfahrt von knapp 700 km frei. The choice is yours.

Zuletzt sind noch einige weitere negative Einflussfaktoren der Fleischindustrie zu nennen. Durch die globalen Erzeugungsstrukturen für Fleisch, muss Futter teilweise um die halbe Welt geschifft werden. Für den Transport fallen große Mengen an Emissionen an.

Durch die intensive Nutzung der Böden zur Futterproduktion steigt der weltweite Düngereinsatz. Diese chemischen Wachstumsbeschleuniger zerstören nicht nur natürliche Bodenkreisläufe, sondern werden dann vom Regen ausgewaschen und gelangen in unser Trinkwasser.

Im Trinkwasser trifft so ein Düngerest, dann gut und gerne auch mal auf Medikamentenspuren. Denn die Tierhaltung im großen Stile wird nur durch großzügigen Einsatz von Antibiotika rentabel. Doch diese Antibiotika landen nicht nur in unserem Trinkwasser, sondern bei Fleischkonsum sogar direkt in unserem System…


Wem Das noch nicht genug war, der kann sich HIER noch genauer über die globalen Folgen der Fleischproduktion informieren. Wer etwas zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Fleischkonsum wissen will, klickt HIER. Ein kleiner Einblick dazu aber auch im ‚Gesundheits-Abschnitt‘ unten.


Zusammenfassend lässt sich die Fleischindustrie in folgenden drei Worten beschreiben:

VERSCHWENDERISCH – KLIMASCHÄDLICH – UNSINNIG


Vorteile des veganen Lebensstils

Bei all diesen negativen Auswirkungen auf unseren Planeten, lohnt es sich doch, weniger tier-basierte Ernährungen genauer zu betrachten. Die Suche nach der Ernährungsform der Zukunft ist gestartet. Anforderungen: Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Gesundheit. Dann werfen wir mal einen Blick auf die vegane Seite der Medaille.

Schonmal so viel vorab: Jedes Tierprodukt auf das Du verzichtest, macht einen Unterschied. So geht’s Stück für Stück gemeinsam in eine lebenswerte Zukunft! #cleanearth #plantfood


1) Klimaverträglichkeit

Zu Beginn der entscheidendste Punkt für eine vegane Ernährung: Keine andere Ernährungsform ist so klimafreundlich, wie eine rein Pflanzliche. Wer sich für Klimaschutz einsetzen möchte, kann also durch Verzicht auf Tierisches einen großen Beitrag leisten.

Laut einer Studie der britischen Oxford University macht die Ernährungsumstellung einen großen Unterschied. In dieser Studie, welche vom SPIEGEL explizit in Oxford in Auftrag gegeben wurde, werden deutsche Veganer untersucht. Im Durchschnitt liegt der deutsche Treibhausgas-Ausstoß bei circa 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Umstellung von einer omnivoren Ernährung (‚Alles-essen‘) auf eine vegane Ernährung entspricht einer jährlichen CO2-Einsparung von 2 Tonnen. Und das bei sonst gleichbleibendem Lebensstil. Somit lässt sich allein durch die pflanzliche Ernährung der CO2 Ausstoß signifikant verringern (SPIEGEL 2019).

Der Umstieg auf eine vegane Ernährung ist also das erfolgreichste Mittel, um als Einzelperson einen Einfluss auf den Klimawandel zu haben. Wer Klimaschutz wirklich ernst nimmt, reduziert den tierischen Konsum und setzt auf Pflanzen! So lässt sich die Ausbeutung der Erde Stück für Stück herunterfahren & eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sichern! #plants #for #the #planet

P.S.: Auch die vegetarische Ernährung erzielt bereits CO2-Einsparungen. Jedoch nur circa 40% verglichen mit der veganen Alternative.


2) Gesundheit

Ein weiteres wichtiges Argument für eine (mehr) vegane Ernährung ist die eigene Gesundheit.

Über die letzten Jahre haben verschiedenste Studien drastische gesundheitliche Auswirkungen einer tierischen Diät ermittelt. Der prominenteste Fact: Fleisch ist krebserregend (WHO).

Doch nicht nur das. Weitere chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Alzheimer, Osteoporose oder Übergewicht hängen sehr stark mit der tierisch-basierten Ernährung zusammen. Auch wird vor allem durch Fisch die Konzentration von Schwermetallen im Körper erhöht. Laut Untersuchungen des Gesundheitsamtes in der Schweiz, stammen 92% aller gesundheitsschädlichen Substanzen in der Nahrung aus Tierprodukten. Auch Kasein, dem Hauptprotein in Kuhmilch, wird eine nachhaltig krebserregende Wirkung zugesagt.

Diese Ergebnisse lässt sich die (sehr mächtige) Tier-Industrie natürlich nicht gefallen. So werden immer wieder Studien mit genau gegenteiligen Forschungsresultaten veröffentlicht. Schaut man genauer hin, entdeckt man in diesen Studien oft finanzielle Unterstützung von Seiten der Tier-Lobby. Welcher Studie man nun glaubt, musst Du für dich selbst entscheiden.

Wer noch mehr Infos über die gesundheitlichen Auswirkungen von Fleisch- & Pflanzenkost wissen will, klickt HIER.


3) Tierleid

Auch beliebt in Argumentationen. Durch vegane Lebensweise wird Tierleid verhindert.

Absolut richtig! Wer keine tierischen Produkte konsumiert, unterstützt die Tier-Industrie nicht mit seinem Geld, verlagert so auf Dauer die Nachfrage und rettet Tierleben.

Dass Tiere etwas empfinden & Gefühle haben, weiß hoffentlich jeder. Spätestens beim ersten eigenen Haustier kommt diese Offenbarung. Kühe und Hühner sind da nicht anders als Hunde und Katzen.

Fleischkonsum bedeutet also willentliche Zustimmung, Tieren Leid zu zufügen. Wer da etwas dagegen hat, sollte seine Ernährung anpassen und mehr auf pflanzliche Rohstoffe und Ersatzprodukte zurückgreifen.


4) Welthunger

Zuletzt ein weniger bekannter Vorteil: Vegane Ernährung rettet Menschenleben, indem der Welthunger verringert wird. Ja so ist es!

Weltweit hungern etwa 1 Milliarde Menschen, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und 90 – 98 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden! (ProVegan – Für Menschenrechte)

Über den Umweg über Tierprodukte werden im großen Stil pflanzliche Kalorien verschwendet. Diese stehen dann den Menschen nicht mehr zur Verfügung und so vergrößert sich der Hunger. Würde man ganz einfach weniger tierische Produkte erzeugen, ließen sich die überschüssigen Pflanzenrohstoffe verwenden, um Menschen wieder satt zu machen. Statt Fleisch für die Eliten, bedeutet das weltweit weniger Hungernde.


Da der globale Süden seine produzierten pflanzlichen Nährstoffe an Industrienationen exportiert, geht der lokalen Bevölkerung die Nahrungsgrundlage verloren. Die britische Zeitschrift „The Guardian“ erklärte schon im Jahr 2002: „Es erscheint jetzt offensichtlich, dass eine vegane Ernährung die einzige ethische Antwort auf das weltweit dringlichste Problem sozialer Ungerechtigkeit (Welthunger) ist.“

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, kennst du jetzt die Auswirkungen von Fleischkonsum und die (Haupt-)Vorteile einer pflanzlichen Ernährung. Ja das ist kein leichtes Thema, aber umso besser, dass Du weiter am Ball bleibst! #nice

Falls sich jetzt schon erste Gedanken regen, welches Produkt Du wohl durch pflanzliche Alternativen ersetzen könntest oder wo du leckere vegane Rezepte findest, dann ist das perfekt!

Zum Abschluss folgt jetzt noch etwas Aufklärung zu weit verbreiteten Vorurteilen über den Plant Based Lifestyle.


So viel Fleisch konsumieren die Deutschen. Zeit etwas daran zu verändern? (Quelle: BLE)

Sieben Vegane Vorurteile aufgedeckt

1) Der Nährstoffbedarf eines Menschen lässt sich nur mit tierischen Produkten decken

Falsch. Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine – jeder Bedarf lässt sich auch mit pflanzlicher Nahrung decken. Das heißt bei abwechslungsreicher und ausgewogener Ernährung. Die sollte man aber auch bei omnivorer Kost stets beibehalten, da sonst Mangelerscheinungen auftreten können.


2) Wer aktiv Sport treiben will, braucht tierische Proteine

Nein. Proteine gibt es in bester Form auch pflanzlich. Egal ob Linsen, Bohnen oder Erbsen. Hülsenfrüchte haben’s drauf!

Wer’s nicht glaubt, checkt den veganen Strong-Man Patrik Baboumian.


3) Vegan sein ist kompliziert

Vielleicht. Aber das auch nur am Anfang. Wir Menschen sind einfach Gewohnheitstiere.

Mit Gadgets wie dem Internet sind wir heutzutage aber bestens für jede Herausforderung aufgestellt. Online gibt es zahlreiche Guides & Tipps für den Einstieg in ein pflanzlicheres Leben.

Sobald du die ersten veganen Rezepte kennst, weißt wo die Ersatzprodukte im Supermarkt stehen und worauf es beim Restaurantbesuch zu achten gilt, steht deinem veganen Alltag nichts mehr im Weg!


4) Vegane Produkte sind teuer

Kommt drauf an. Und zwar auf das was man einkauft. Auch im veganen Genre gibt es teurere und günstigere Optionen. Mandelmus oder Fleischersatz kostet schon mal mehr. Diese Produkte sollten aber Ausnahmen bleiben, da die vegane Grundlage von günstigem Obst und Gemüse wie Reis, Kartoffeln oder Nudeln bestens gedeckt wird.


5) Veganismus ist Unnatürlich

„Der Löwe frisst doch auch Tiere!“ Schon klar. Und Hunde schnuppern einander zur Begrüßung am Hintern. Wir sind aber weder Löwen noch Hunde und können darum eigene Entscheidungen treffen. Der Mensch ist von seinen Anlagen her ein Alles-Esser mit einer überwiegenden Prägung seiner Organe durch pflanzliche Kost. Er kann sein Essverhalten der Umgebung und den Umständen anpassen, in denen er lebt und hat dies aktuellen Erkenntnissen zufolge zu allen Zeiten getan. Heutzutage ist in den meisten Gegenden niemand mehr darauf angewiesen, tierische Produkte zu sich zu nehmen und kann es daher – völlig im Einklang mit seiner Natur – ebenso gut bleiben lassen (Zitat – VeganWorld).


6) Pflanzen sind doch auch Lebewesen

Genau. Und das weiß man als Veganer auch. Deshalb wird nicht achtlos Müll im Wald entsorgt oder die Blumenwiese zertrampelt. Der Mensch muss sich aber dennoch irgendwie ernähren. Pflanzen besitzen zudem weder ein Gehirn noch ein zentrales Nervensystem, was ihnen erlauben würde, Schmerz zu empfinden.

Und falls dem doch so wäre, so verringern Veganer trotzdem das verursachte Leid. Remember: Ein Kilo Rindfleisch bedarf 10kg Getreide. Der Veganer wird schon von viel weniger als einem Kilo bestens satt!


7) Vitamin B12

Das Thema B12 ist wohl eines der umstrittensten in Zusammenhang mit Veganismus. Ja es stimmt. Ernährt man sich vegan, so kommt es zu einer potentiellen B12-Unterversorgung. Doch Achtung: Auch bei Omnivoren besteht ein ähnliches Risiko. Es wird also inzwischen zu einer Supplementierung in beiden Fällen geraten.

Es wäre völlig unverhältnismäßig, einen eventuellen B12 Mangel, welcher sich auch noch leicht beheben lässt, durch massive Umweltbeeinträchtigung und weitere Gesundheitsrisiken bei tierischem Konsum, beheben zu wollen!


Geschafft! Du hast dich durch diesen ausführlichen Artikel gelesen & bist jetzt voll im Bilde über die klimaverträglichste Ernährung. Du kennst die Zusammenhänge rund um unsere Nahrungsmittel. Was Du nun damit anfängst bleibt Dir überlassen.

Unser Vorschlag: Gib dem ganzen eine Chance!


Teste doch einfach mal selber, wie es ist sich vegan zu ernähren. Ein Monat ist dafür ein perfekter Zeitraum. Dann merkst du am besten, was es bedeutet weniger Tier zu essen. Du brauchst Anleitung dafür? Kein Problem: The Vegan Society – How to go vegan – Dein veganer Monat praktisch angeleitet per App.

Zum Abschluss noch ein Film-Tipp: Die Zusammenhänge rund um pflanzliche Kost und was sie so Alles kann weiter aufgedeckt in: The Game Changers – Abchecken auf Netflix!


Vielen Dank für Deine Zeit.

Dir und Deiner Familie in diesen aufregenden Zeiten nur das Beste – Bleibt gesund!

Peace out & bis nächste Woche.

Yannis von RENEWS

#food #for #a #sustainable #future #renews


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ZUM WEITERLESEN:

Unser Film-Tipp zum Thema ‚Vegan‘ – The Game Changers: https://www.netflix.com/title/81157840

Wer is(s)t sonst noch so vegan? Vegan Celebrities: https://www.bustle.com/articles/149515-32-verified-currently-vegan-celebrities

Keinen Bock zu lesen? Video: Der vegane Einstieg vom Profi erklärt – Was gilt es zu beachten? (Niko Rittenau):

Wissenschaftlich, eloquent und verständlich – Niko Rittenau

Hauptquelle: Pro Vegan Stiftung: Vegan (2020): Die Gesündeste Ernährung https://www.provegan.info/de/basisinformationen/vegan/#c34f (13.04.2020)

Quelle Vegan Mythen: VeganWorld (2018): Teuer, unnatürlich, kompliziert: 9 Vegan-Vorurteile im Check https://veganworld.de/teuer-unnatuerlich-kompliziert-9-vegan-vorurteile-im-check/4/


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